Leichter gesund ernähren

 

Warum Diäten immer der falsche Weg sind:

Die Hoffnung auf schnelle Lösungen lassen die Menschen immer wieder dazu verleiten, eine Diät nach der anderen zu machen. Wir hätten gerne die Wunderpille, die uns schlank, gesund und fit macht.

Aber was falsche Essgewohnheiten über einen wahrscheinlich längeren Zeitraum angerichtet haben, dass kann man nicht nachhaltig in kurzer Zeit einfach verschwinden lassen, zumindest nicht mit nachhaltigem Effekt.

Die Kilos, die über längere Zeit zu viel geworden sind, brauchen einfach auch eine gewisse Zeit bis sie tatsächlich abgebaut sind. Die medizinischen Auswirkungen von Crash Diäten sind ja inzwischen jedem bekannt, der sich mit dem Thema Abnehmen auseinander gesetzt hat.

Wir haben nur diesen einen Körper, der täglich so viel Unglaubliches für uns leistet und wir sollten respekt- und liebevoll mit ihm umgehen. Nicht umsonst heißt es „der Körper ist der Tempel unserer Seele“.

Ein wohlwollender Umgang mit sich selbst und zu einem gesunden Körpergefühl finden, führen langfristig zum Erfolg, der auch sichtbare Ergebnisse bringen wird.

Durch eine Umstellung im Denken und Handeln werden sie auf lange Sicht ihre Ziele erreichen. Harte „Bestrafung“ im Sinne von Hungern und Verzicht führen dagegen eher zu Stimmungstiefs, Lustlosigkeit und Kraftlosigkeit.

 

Aber was genau heißt nun Umstellung von Denken und Handeln?

Zunächst einmal gilt es die Situation zu akzeptieren wie sie ist. Selbstvorwürfe bringen sie nur in eine schlechte Stimmung (in der sie vielleicht auch mal gerne zu etwas Süßem greifen, obwohl sie keinen Hunger oder echten Appetit haben?).

Häufig führt Unwohlgefühl, Stress, Müdigkeit, Ruhelosigkeit, Einsamkeit, Langeweile und andere emotionale Gründe zu einer Kompensation durch Essen. Der Gang zum Kühlschrank oder zum Süßigkeitenfach lässt uns ein angenehmes Gefühl erleben. Allerdings ist dieses Gefühl nur von kurzer Dauer, da sich meist gleich im Anschluss das schlechte Gewissen meldet.

Woher kommt das Glücksgefühl beim Essen und vor allem beim Verzehr von Süßem?

Die Antwort darauf ist einfach.  Für einen Säugling ist Hunger definitiv kein gutes Gefühl. Da er auf Hilfe angewiesen ist, fängt er an zu weinen oder zu schreien. Daraufhin bekommt er Aufmerksamkeit in Form von Muttermilch oder Säuglingsnahrung und erhält eine damit verbundene liebevolle Zuwendung. Er liegt geborgen in den Armen der Mutter, des Vaters oder anderen Bezugspersonen und schmeckt die (für ihn) süße Milch.

Wir sollten uns also immer ehrlich nach dem Bedürfnis hinter dem „Hunger“ fragen. Ist es das Bedürfnis nach Zuwendung, Liebe, Ruhe, Aufmerksamkeit oder sinnvoller Beschäftigung?

Es bedarf mitunter Geduld mit sich und den Willen zu einer ehrlichen Selbstreflexion. Den Auslöser erkennen ist schon ein großer Schritt in die richtige Richtung!

Eine weitere Falle sind negative Glaubenssätze wie zum Beispiel: „Ich war ja immer dick, warum sollte sich das ändern?“ „Ich schaffe es sowieso nie“ „Ohne Nervennahrung halte ich den Stress nicht aus“ und so weiter…

Auch an dieser Stelle hilft es die Aufmerksamkeit nach innen zu richten und zu überlegen mit welchen Glaubenssätzen man sich selbst herumschlägt. Sie haben Macht über unsere Gedanken, dann über unsere Handlungen.